| Beschreibung | In DOS-Programmen wird diese Funktion aufgerufen, um die Plot-Routinen von VectorLib zu initialisieren. Damit werden auch gleichzeitig die BGI-Funktionen der Borland-Compiler initialisiert. Daher soll initgraph nicht noch extra aufgerufen werden. Ist initgraph bereits für andere Zwecke aufgerufen worden, so gebrauche man anstelle von V_initGraph nun V_initPlot. Der Pfad zu den BGI-Treiberdateien muß in Form des Zeigers pathtodriver angegeben werden (siehe initgraph in der Dokumentation von Borland C oder Pascal).
V_initGraph läßt eine automatische Detektion des vorhandenen Graphiktreibers über initgraph ausführen, um sicherzustellen, daß Programme ohne Änderung des Quell-Codes auf verschiedenen PC-Systemen lauffähig sind. Falls dies aber Probleme bereitet oder aus anderen Gründen nicht erwünscht ist, rufe man anstelle von V_initGraph zuerst initgraph und dann V_initPlot.
Die globale Variable V_gmode wird auf den Graphik-Modus mit der höchsten Auflösung gesetzt, die mit dem detektierten Treiber möglich ist. Um in den Textmodus zurückzuschalten, gebrauche man restorecrtmode. Der nächste Aufruf einer der AutoPlot-Funktionen führt wieder in den Graphik-Modus. Alternativ kommt man auch wieder in den Graphik-Modus, indem man aufruft:
setgraphmode( V_gmode );
Hierfür muß die Deklaration
external int V_gmode;
in das betreffende Modul aufgenommen werden.
Am Ende des Programmes sollte man mittels closegraph Pufferspeicher freigeben und in den Standard-Modus zurückkehren.
Windows-Programme benutzen die Windows-eigenen Zeichen-Primitive anstelle der BGI-Routinen. Daher wird die BGI-Initialisierung nur für DOS-Programme durchgeführt. Unter Windows muß V_initPlot zur Initialisierung der VectorLib-Zeichenfunktionen verwandt werden. |