| VF_nonlinfit
| VD_nonlinfit |
VE_nonlinfit |
| VF_nonlinfitwW |
VD_nonlinfitwW |
VE_nonlinfitwW |
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| Funktion | nicht-lineare Modellfunktion an y=f(x)-Daten anpassen |
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| Syntax C/C++ | #include <MFstd.h>
float VF_nonlinfit( fVector A, iVector AStatus, unsigned npars, fVector X, fVector Y, ui sizex,
void modelfunc(fVector YModel, fVector XModel, ui size),
void derivatives(fVector dYdAi, fVector X, ui size, unsigned iPar) );
float VF_nonlinfitwW( fVector A, fMatrix Covar, iVector AStatus, unsigned npars, fVector X, fVector Y, fVector InvVar, ui sizex,
void modelfunc(fVector YModel, fVector X, ui size),
void derivatives(fVector dYdAi, fVector X, ui size, unsigned i) ); |
void VF_linfit( fVector A, iVector AStatus, unsigned npars, fVector X, fVector Y, ui sizex,
void funcs(fVector BasFuncs, float x, unsigned nfuncs));
void VF_linfitwW( fVector A, fMatrix Covar, iVector AStatus, unsigned npars, fVector X, fVector Y, fVector InvVar, ui sizex,
void funcs(fVector BasFuncs, float x, unsigned nfuncs));
| C++ MatObj | #include <OptiVec.h>
void vector<T>::nonlinfit( const vector<int>& AStatus, const vector<T>& X, const vector<T>& Y,
void modelfunc(fVector YModel, fVector XModel, ui size),
void derivatives(fVector dYdAi, fVector X, ui size, unsigned iPar) );
void vector<T>::nonlinfitwW( matrix<T> Covar, const vector<int>& AStatus, const vector<T>& X, const vector<T>& Y, const vector<T>& InvVar,
void modelfunc(fVector YModel, fVector XModel, ui size),
void derivatives(fVector dYdAi, fVector X, ui size, unsigned iPar) );
void vector<T>::nonlinfitwW( matrix<T>* Covar, const vector<int>& AStatus, const vector<T>& X, const vector<T>& Y, const vector<T>& InvVar,
void modelfunc(fVector YModel, fVector XModel, ui size),
void derivatives(fVector dYdAi, fVector X, ui size, unsigned iPar) ); |
| Pascal/Delphi | uses VFnlfit;
function VF_nonlinfit( A: fVector; AStatus: iVector; nParameters: UInt; X, Y: fVector; xizex: UInt; ModelFunc, Derivatives: Pointer ): Single;
function VF_nonlinfitwW( A: fVector; Covar: fMatrix; AStatus: iVector; nParameters: UInt; X, Y, InvVar:fVector; sizex: UInt; ModelFunc, Derivatives: Pointer ): Single; |
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| Beschreibung | Die X-Y-Eingabedaten werden benutzt, um den Parameter-Vektor A mit npars Elementen ai für eine beliebige Modell-Funktion y = f(x) zu bestimmen.
Argumente:
| A | Vektor der Länge npars; gibt die berechneten Koeffizienten zurück |
| Covar | Matrix der Dimensionen [npars, npars]; gibt die Kovarianzen der Koeffizenten zurück |
| AStatus | Vektor der Länge npars; entscheidet darüber, welche Parameter frei oder eingefroren sind |
| npars | Gesamtzahl der Parameter |
| X, Y, InvVar | Vektoren der Länge sizex mit den Eingabe-Daten sowie, bei der gewichteten Variante, dem Kehrwert von deren Varianzen |
| modelfunc | Benutzer-definierte Modell-Funktion |
| derivatives | Benutzer-definierte Funktion, die die partiellen Ableitungen der Modellfunktion nach den einzelnen Parametern berechnet |
Die Modell-Funktion (und damit der Parameter-Vektor) kann mehr Parameter enthalten als tatsächlich angepaßt werden sollen. Daher muß ein zusätzlicher Vektor AStatus die Information darüber enthalten, welche Parameter bei ihren Eingabe-Werten eingefroren bleiben sollen (AStatus[i] = 0) und welche anzupassen sind (AStatus[i] = 1). Alle (also auch die freien!) Parameter müssen in A vor dem Aufruf von VF_nonlinfit initialisiert sein. Je besser man sie "errät", desto schneller konvergiert diese Routine. npars bezeichnet die Gesamtzahl der Parameter in A (also nicht nur die freien Parameter!).
Die Modell-Funktion "modelfunc" ist vom Anwender zu schreiben. Sie hat für einen gegebenen X-Vektor die entsprechenden Y-Werte zu berechnen. In C/C++ muß sie wie folgt geschrieben werden:
| | Modell-Funktion für C/C++ |
void _cdecl MyFunc( fVector Y, fVector X, ui size )
{
for(ui i=0; i<size; i++ )
Y[i] = f( X[i] );
}
Dabei ist f( X[i] ) eine beliebige Funktion, die so kompliziert sein darf, wie es Ihre Anwendung erfordert. Sie darf aber keine Singularitäten besitzen, zumindest innerhalb der ggf. spezifizierten Unter- und Obergrenzen der Parameter (siehe NONLINFITOPTIONS).
Zusätzlich zu der Modell-Funktion benötigt VF_nonlinfit die partiellen Ableitungen von Y nach allen Parametern A[ipar] entsprechend dem gewählten Modell. Falls sie zumindest zum Teil analytisch bekannt sind, solte man eine Funktion MyDerivs schreiben. Dabei können diejenigen partiellen Ableitungen, die man doch nicht kennt, durch Aufruf von VF_nonlinfit_autoDeriv numerisch berechnet werden.
| | Partielle Ableitungen für C/C++ |
void _cdecl MyDerivs( fVector dYdAi, fVector X, ui size, unsigned ipar )
{
ui i;
switch( ipar )
{
case 0: for(i=0; i<size; i++ )
dYdAi[i] = part_Abl_Y_nach_A0( X[i] );
break;
case 1: for(i=0; i<size; i++ )
dYdAi[i] = part_Abl_Y_nach_A1( X[i] );
break;
default: /* für alle unbekannten Ableitungen: */
VF_nonlinfit_autoDeriv( dYdAi, X, size, ipar);
}
}
Ein Aufruf von VF_nonlinfit sieht dann so aus:
VF_nonlinfit( A, AStatus, npars, X, Y, sizex, MyFunc, MyDerivs );
Falls überhaupt keine der partiellen Ableitungen analytisch bekannt sind, definiere man auch MyDerivs nicht, sondern setze derivaties = NULL im Aufruf von VF_nonlinfit:
VF_nonlinfit( A, AStatus, npars, X, Y, sizex, MyFunc, NULL );
| | Modell-Funktion für Pascal/Delphi |
In Pascal/Delphi muß die Modell-Funktion wie folgt geschrieben werden:
procedure MyFunc( Y, X:fVector; size:UInt );
var i:UInt;
begin
for i:=0 to size-1 do
VF_Pelement( Y, i )^ := f( VF_element( X, i ) );
end;
Dabei ist f( Xi ) eine beliebige Funktion, die so kompliziert sein darf, wie es Ihre Anwendung erfordert. Sie darf aber keine Singularitäten besitzen, zumindest innerhalb der ggf. spezifizierten Unter- und Obergrenzen der Parameter (siehe NONLINFITOPTIONS).
Zusätzlich zu der Modell-Funktion benötigt VF_nonlinfit die partiellen Ableitungen von Y nach allen Parametern A[ipar] entsprechend dem gewählten Modell. Falls sie zumindest zum Teil analytisch bekannt sind, solte man eine Funktion MyDerivs schreiben. Dabei können diejenigen partiellen Ableitungen, die man doch nicht kennt, durch Aufruf von VF_nonlinfit_autoDeriv numerisch berechnet werden.
| | Partielle Ableitungen für Pascal/Delphi |
procedure MyDerivs( dYdAi, X:fVector; size, ipar:UInt );
var i:UInt;
begin
case ipar of
0: begin
for i:=0 to size-1 do
VF_Pelement( dYdAi, i )^ := part_Abl_Y_nach_A0(VF_element( X, i )); end;
1: begin
for i:=0 to size-1 do
VF_Pelement( dYdAi, i )^ := part_Abl_Y_nach_A0(VF_element( X, i )); end;
else (* für alle unbekannten Ableitungen: *)
VF_nonlinfit_autoDeriv( dYdAi, X, size, ipar );
end;
end;
Ein Aufruf von VF_nonlinfit sieht dann folgendermaßen aus:
VF_nonlinfit( A, AStatus, npars, X, Y, sizex, @MyFunc, @MyDerivs );
Man beachte die Adress-Operatoren vor "MyFunc " und "MyDerivs". In Turbo Pascal müssen sowohl MyFunc als auch MyDerivs mit der Option "Force Far Calls" {$F+} compiliert werden.
Falls überhaupt keine der partiellen Ableitungen analytisch bekannt sind, definiere man auch MyDerivs nicht, sondern setze derivaties := nil im Aufruf von VF_nonlinfit:
VF_nonlinfit( A, AStatus, npars, X, Y, sizex, @MyFunc, nil );
In der gewichteten Variante VF_nonlinfitwW muß der Vektor InvVar den Kehrwert der Varianzen der einzelnen X-Y -Datenpunkte enthalten, und die Matrix MCovar gibt die Kovarianzen der Parameter ai zurück: MCovari,j = covariance( ai, aj ).
| | Sowohl C/C++ als auch Pascal/Delphi: |
Bezüglich der vielen verschieden Optionen zur Steuerung der nicht-linearen Datenapassungs-Routinen von OptiVec lese man Kap. 13.3. Hilfsfunktionen zum Abbruch überlang laufender Anpassungen und zur Überwachung des Fortganges dieser oft sehr zeitaufwendigen Prozeduren sind in Kap. 13.5 zusammengefaßt und, im Spezialfall von VF_nonlinfit, hier beschrieben. |
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| Beschränkungen des Multi-threading | Um den erwähnten Hilfs- und Überwachungs-Funktionen Zugriff auf die Zwischenergebnisse gewähren zu können, müssen diese intern in globalen Variablen abgelegt werden. Dies wiederum hat zur Folge, daß immer nur eine Instanz einer gegebenen nicht-linearen Anpassungsfunktion aktiv sein kann. Würde dieselbe Funktion in zwei oder mehr parallelen Threads laufen, würden die beiden Instanzen gegenseitig ihre Zwischenergebnisse überschreiben. Zusätzlich dürfen in der Delphi-Version auch gewichtete und ungewichtete Variante derselben Funktion (also z.B. VF_nonlinfit und VF_nonlinfitwW) nicht gleichzeitig laufen. Es ist aber durchaus möglich, Funktionen auf verschiedener Genauigkeits-Stufe simultan laufen zu lassen, also z.B. VF_nonlinfit und VD_nonlinfit.
Diese Funktionen dürfen nicht aufgerufen werden, wenn die FPU auf reduzierte Genauigkeit geschaltet wurde. Andernfalls können sie in einer unendlichen Schleife hängenbleiben, siehe V_setFPAccuracy. |
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| Fehlerbehandlung | Übersteigt die Zahl der freien Parameter (also derjenigen mit AStatus[i] = 1) die Gesamtzahl der anzupassenden Datenpunkte, so wird eine Fehlermeldung "Invalid parameter(s)" ausgegeben und das Programm abgebrochen. |
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| Rückgabewert | Bei Erfolg: Anpassungstest-Wert c2 (chi-Quadrat) Wenn keine Verbesserung des Parametersatzes erzielt werden konnte: -1 |
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