| Beschreibung | ODi = log10( X0i/Xi ), wenn (X0i >= ODThresh0 && Xi >= ODThresh),
ODi = 0.0, ansonsten
Die "Optische Dichte" wird für positive Eingabe-Werte (außer 0) berechnet. Die Standard-Einstellung für ODThresh und ODThresh0 ist 0.001 für die Fließkomma-Versionen (VF_OD, VD_OD und VE_OD) und 1 für die Ganzzahl-Versionen.
Die typische Anwendung für diese Funktionen besteht aus einer Absorptions-Messung. Jedes Element von X enthält die durch eine Probe hindurch gemessene Lichtintensität für eine bestimmte Wellenlänge, während X0 die Intensitäten in Luft bzw. für eine Referenz-Probe enthält. Normalerweise werden die Intensitäten mit 12-bit oder 16-bit Auflösung in usVectoren vorliegen. Die geeigneten Funktionen für die Berechnung der OD sind dann VUS_ODtoF oder VUS_ODtoD. Für die selteneren Fälle von 8-bit oder mehr als 16-bit Auflösung benutze man die VUB_- oder VUL_-Versionen.
Häufig wird man auch eine ganze Reihe von Messungen akkumulieren wollen vor der Berechnung der OD. Man könnte also beispielsweise mehrere 16-bit Messungen mittels VUL_accVUS in einem ulVector akkumulieren und dann VUL_ODtoD aufrufen. Entsprechend bietet sich an, VQI_accVUL für Messungen höherer Genauigkeit zu verwenden und dann beispielsweise VQI_ODtoE aufzurufen.
Um Rauschen und Störungen abschneiden zu können, bieten die Funktionen VF_setODThresh usw. die Möglichkeit, ODThresh und ODThresh0 auf beliebige positive Werte zu setzen.
Ist ein Untergrund wie z.B. Dunkelströme abzuziehen, verwende man statt VF_OD besser VF_ODwDark. |