| Beschreibung | size Elemente werden aus stream gelesen und in X gespeichert. Man gebrauche diese Funktion, um Daten von einem anderen Programm zu importieren, das zu einem direkten Datenaustausch oder zum Abspeichern im Maschinen-Format nicht in der Lage ist. Es können auch Vektoren wieder eingelesen werden, die mittels VF_write auf Festplatte ausgelagert wurden. Sofern nicht besondere Gründe für das Funktionenpaar VF_write/VF_read sprechen, benutze man zum Zweck der temporären Auslagerung allerdings lieber das Paar VF_store/VF_recall (schneller und genauer!).
Die Anzahl der Stellen pro Zahl ist auf 80 beschränkt. Man vergewissere sich daher, daß dieses Limit eingehalten wird, da sonst unweigerlich Fehler entstehen.
Komplexe Versionen:
Real- und Imaginärteil (cartesisch-komplex) bzw. Mag- und Arg-Teil (polar) dürfen, müssen aber nicht, durch runde oder geschweifte Klammern, () oder { }, zusammengefaßt sein. Die Behandlung muß einheitlich sein: Entweder müssen alle Elemente so geschrieben sein oder gar keines.
Ein Komma darf, muß aber nicht, zwischen Real- und Imaginärteil bzw. Mag- und Arg-Teil stehen. Der Imaginärteil bzw. der Arg-Teil muß stets explizit angegeben sein, auch wenn er 0 ist.
Beispiele für zulässige Formate sind:
0.3 0.5 (weder Klammern noch Komma)
0.3, 0.5 (keine Klammern; trennendes Komma)
{0.3 0.5} (geschweifte Klammern; kein Komma)
(0.3, 0.5) (runde Klammern und trennendes Komma) |
| C/C++-spezifisch: |
Die Einträge müssen durch "Whitespace" voneinander getrennt sein (' ', '\n' oder '\t'). Außerdem darf nach jeder Zahl höchstens ein (!) "Nicht-Whitespace"-Zeichen stehen. Dieses muß ohne Zwischenraum auf die Zahl folgen, und nach ihm muß mindestens ein Whitespace-Zeichen stehen.
Ganzzahl-Versionen außer VQI_read:
Standardmäßig werden die zu lesenden Zahlen als Dezimalzahlen interpretiert. Mittels V_setRadix läßt sich aber auch eine andere Basis definieren. |
| Pascal/Delphi-spezifisch: | Die einzelnen Zahlen müssen durch Leerzeichen (' '), Tabulatoren (#9) oder Zeilenvorschübe (#13) voneinander getrennt sein. Andere Trennzeichen sind nicht zulässig.
Während die C-Version dieser Funktion den Konventionen der C-Funktionen strtod, strtol usw. folgt, richtet sich die Pascal/Delphi-Version nach den Regeln der Pascal/Delphi-Funktion Read. Dies hat eine wesentlich geringere Flexibilität zur Folge:
- keine Trennzeichen außer ' ', #9 und #13 zugelassen,
- keine automatische Anpassung überlaufender Zahlen,
- keine Funktion V_setRadix (mittels derer in der C-Version eine Basis außer 10 für die Ganzzahl-Varianten definiert werden kann). |